Workshop-Reihe Systemic Design Thinking Sessions
Typ
Workshopreihe
Beschreibung
Jedes Thema kann Gegenstand von Design-Prozessen werden. In den Systemic Design Thinking Sessions nutzen wir Methoden aus dem Design um uns konkreten Projektvorhaben der Teilnehmenden anzunähern und durch Mappings, Info-Grafik, Zeichnung und Modellbau und Entwurf kollektiv neue Blickwinkel und Perspektiven auf die eingebrachten Inhalte zu entwickeln.
Wie laden wir Außenstehende ein mit uns an einem Vorhaben zu arbeiten und mit uns zu entwerfen?
Wie schaffen wir partizipative und zielorientierte Räume für Entwurfsprozesse und Bildung?
Wie gehen wir mit möglichen Missverständnissen, Verschiedenheiten und Konflikten um?
Wie machen wir Polyperspektivität produktiv?
Diese Fragen stellen wir uns nicht irgendwo – sondern im Projektladen der Schlesischen 27, einem besonderen Kunstlabor, das mit jungen Menschen an den Schnittstellen von Kunst, Handwerk und den Wissenschaften arbeitet.
Der Kurs richtet sich an Praktiker*innen in Kunst, Kultur, Pädagogik, Bildung und Aktivismus. Vorerfahrung im Bereich Design und Partizipation sind gut, aber keine Bedingung.
Veranstaltungszeitraum:
Die Workshop-Reihe findet an vier Terminen statt:
07.09., 14.09., 21.09. und 28.09.2026, 09:30-12:45 Uhr
Inhalte im Überblick:
1. Collect & Map
Wir sammeln, verdichten, finden Themenkomplexe und Bezüge in einer gemeinsamen Diagrammatik an der Wand. Das Diagramm wird sich über alle Sessions hin entwickeln und verändern. Abschauen und von den Feldern der anderen inspiriert werden: erwünscht!
2. (Re)-syntazise & Connect
Bezüge und Systeme innerhalb der gesammelten Inhalte und Themen werden zur Ausgangslage für Szenarien möglicher Prozesse und Entwürfe. In kleineren Einzelgruppen oder individuell werden Verbindungen erkannt, benannt, behauptet und widerlegt. Es geht um Synthese!
3. Aim & Prototype
Wir entwerfen zwar Prozesse und Verfahren, wollen aber auch lesbar, erkennbar, visuell und vielleicht objektförmig werden. Wie können zielführende Prototypen aussehen? Welche Risiken und Nebenwirkungen enthalten unsere Ansätze? Und wie überwinden wir das Risiko aktiv zu werden?
4. Perform & Activate
Wir testen unsere Annahmen und falsifizieren unsere Behauptung. Vielleicht fast in einem Procedere des Peer-Reviews arbeiten bringen wir unsere Vorhaben mit dem Stadtraum in Kontakt und riskieren gesehen zu werden. Wer gerade nicht selbst testet ist Peer-Reviewend mit dabei und hilft dabei viele Perspektiven auf das Entworfene zu entwickeln.
5. Reflect
Ideal wäre ein Treffen nur zwischen der Projektgruppe um alle Fragmente gemeinsam zu verbinden und sich auszutauschen was relevant war und was vergessen werden darf.
Veranstaltungsort:
Projektladen der S27 – Kunst und Bildung: Schlesische Str. 10/11, 10997 Berlin
Umfang:
16 Teilnahmestunden
Zielgruppe:
Selbstständige Künstler*innen und Kreativschaffende mit Wohnsitz in Berlin.
Kosten:
50 € 2 Seminartage oder
85 € Vorteilspaket / 5 ARTPAED-Seminartage einlösbar bis 31.12.2026
Wenn du das Vorteilspaket buchen möchtest oder bereits gebucht hast, vermerke dies bitte entsprechend bei der Buchung.
Hinweis:
Dieses Seminar kann als Vertiefungsmodul für das musicpaed Zertifikat und das ARTPAED media Zertifikat angerechnet werden.
Termine
Förderungen und Kooperationen
Die Veranstaltungen des Programmes ARTPAED 4 - Erfolgreich in der Kulturellen Bildung werden aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds ESF+) und des Landes Berlin im Rahmen des Förderinstruments "Qualifizierung in der Kulturwirtschaft (KuWiQ)" kofinanziert sowie von der Stiftung Pfefferwerk unterstützt.