Partizipative Erinnerungskultur Utopisches Erinnern am Eva Mamlok Platz
Typ
Kulturelle Bildung
Beschreibung
Mit dem Projekt „Utopisches Erinnern“ wird die Umbenennung des Blücherplatzes in Eva-Mamlok-Platz zum Ausgangspunkt für eine partizipative Erinnerungskultur. Jugendliche setzen sich kreativ und forschend mit jüdischem Widerstand, Erinnerung im Stadtraum und der Frage auseinander, wie Geschichte heute erzählt und sichtbar gemacht werden kann.
Ausgehend von der Geschichte Eva Mamloks und anderer junger jüdischer Frauen im Berlin der 1930er Jahre untersuchen Jugendliche Formen von Widerstand, Ausgrenzung und Erinnerung im öffentlichen Raum rund um das Hallesche Tor und darüber hinaus.
Sie entwickeln eigene Fragestellungen, vergleichen historische und heutige Lebensrealitäten und setzen sich mit marginalisierten Perspektiven der Erinnerungskultur auseinander. Im Mittelpunkt steht ein partizipativer Ansatz: Die Teilnehmenden gestalten Inhalte, Medien und Präsentationen eigenständig und übersetzen historische Themen in ihre eigene Lebenswelt. In Workshops zu Podcast, Zeichnung, KI und Social Media entstehen kreative Formate, die Geschichte neu hörbar, sichtbar und diskutierbar machen.
So verbindet das Projekt historische Bildungsarbeit mit künstlerischer Praxis und zeitgemäßen Formen demokratischer Erinnerungskultur.
Workshops:
- Schreib- und Konzeptionsworkshop
- Podcastworkshop
- Zeichenworkshop
Zeichenworkshop Gedankenbilder gemeinsam mit Ursula Böckler
Im Workshop Gedankenbilder werden Ideen sichtbar! Wir nehmen spannende oder persönliche Briefzitate aus Briefen von Eva Mamlok und verwandeln sie in Bilder. Du experimentierst mit Zeichnung, Schrift und Farben und gestaltest daraus dein eigenes Kunstwerk, in dem Text und Bild zusammenkommen. Egal ob ruhig, wild oder ganz kreativ – alles ist erlaubt.
Datum:
30.08.2026, 13:00-16:00 Uhr
Ort:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Blücherplatz 1, 10961 Berlin
Zielgruppe:
Jugendliche von 14 bis 16 Jahre
Podcastworkshop Umbenennung Eva Mamlok Platz
Am 16. Oktober wird der Blücherplatz in Kreuzberg in Eva-Mamlok-Platz umbenannt. Wir produzieren rund um diesen Tag einen Podcast. Dafür machen wir vor Ort Aufnahmen, führen kurze Interviews und erzählen, wie es zu der Umbenennung kam und wer Eva Mamlok war.
Der Workshop besteht aus einer Einführung in das Thema, dem Tag der Aufnahmen vor Ort und der anschließenden Postproduktion im Podcaststudio des Weinmeisterhauses.
Datum:
15.,16.10.2026, 13:00-17:00 Uhr (Vorbereitung und Aufnahme bei der Einweihung des Platzes)
19.-21.10.2026, 11:00-15:00 Uhr (Tonschnitt im Weinmeisterhaus)
Ort:
Blücherplatz in Kreuzberg
Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus, Weinmeisterstraße 15, 10178 Berlin
Zielgruppe:
Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 20 Jahre
Podcastworkshop Rund ums Hallesche Tor
Ausgehend von der Geschichte Eva Mamloks und anderer junger jüdischer Frauen im Berlin der 1930er-Jahre setzen sich Jugendliche mit Formen von Widerstand, Ausgrenzung und Erinnerung im öffentlichen Raum rund um das Hallesche Tor und darüber hinaus auseinander.
Wir nehmen den Sound der Stadt auf, führen kurze Interviews zum Thema und erzählen die Geschichten dieser jungen Menschen in Kreuzberg.
Der Workshop besteht aus einer Einführung in das Thema, dem Tag der Aufnahmen vor Ort und der anschließenden Postproduktion im Podcaststudio des Weinmeisterhauses.
Datum:
26., 27.10.2026, 13:00-16:00 Uhr (Vorbereitung und Aufnahme rund ums Hallesche Tor)
28.-30-10.2026, 11:00-15:00 (Tonschnitt im Weinmeisterhaus)
Ort:
Eva Mamlok Platz in Kreuzberg
Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus, Weinmeisterstraße 15, 10178 Berlin
Zielgruppe:
Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 20 Jahre
Förderungen und Kooperationen
Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.
